Was ist Richtig-Essen-Org?

Hier treffen sich Freunde für eine bessere Ernährung, für unsere Gesundheit und für die Umwelt. Sich natürlich ernähren, ohne chemische Zutaten müsste eigentlich logisch sein, ist es aber schon lange nicht mehr. Unsere Lebensmittel sind gespickt mit künstlichen Zutaten zum Profit der Lebensmittelindustrie und belastet mit Giften der sog. konventionellen Landwirtschaft, welche wiederum mit der Agrar-Industrie verbandelt ist und sich keinen Deut um die Gesundheit der Konsumenten kümmert.
Naturbelassene Ernährung heisst im Resultat: Gesund bleiben oder werden, schlank bleiben oder werden. Wir sind keine Extremisten, sondern ernährungsbewusste Geniesser, mit Rücksicht auf die Natur und Umwelt.

Sonntag, 5. Juni 2011

EHEC

Schon wieder ist eine "Schweinerei" im Umlauf, wobei ich mich gleich bei den Schweinen entschuldigen möchte, da sie nun wirklich nichts dafür können, wenn sich die Menschen dumm und gierig verhalten.
Alle diese "Seuchen" der letzten Jahre haben eines gemeinsam: Sie wurden ausgelöst von unvernünftiger Massentierhaltung mit schlechter Hygiene.
Warum ist das so? Weil die Menschen gierig und Geiz geil ist.
Wenn eine Bio-Gurke in Deutschland für 39 Cents verkauft wird, muss auch dem einfachsten Bürger klar sein, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn die Gurke muss ja ausgesäht und gepflegt werden, sie braucht Wasser, Dünger und Strom, muss geerntet werden und dann noch Tausende Kilometer transportiert werden. Offenbar alles Gratis, denn der Wiederverkäufer verdient ja auch noch daran.
Dass solche Gemüse nach nichts als Wasser schmecken, dürfte wohl klar sein, auch wenn sie aus "Bio-Produktion" stammen, denn auch bei den Bioproduzenten arbeitet nur der kleinste Teil aus Überzeugung, der grosse Rest will nur Kasse machen und ist dabei zu jeder Schandtat bereit.
Das führt dann eben zu den Vorkommnisen wie wir sie jetzt wieder haben.
Jetzt gibt es nichts zu jammern, vernünftig handeln und Respekt gegenüber der Natur, den Pflanzen und den Tieren zeigen, muss man vorher d.h. IMMER, nicht nur wenn es weh tut.
Gerade bei Gurken gibt es ja eine Alternative die schmeckt: Die kleineren "Nostrano" Gurken, unregelmässig gross und dunkelgrün. Sie sieht zwar nicht so "gut" aus, ist teurer und viel besser im Geschmack, aber wer schön und billig will, muss halt mit dem Risiko leben. 

Die Presse hat sich dabei wieder einmal als absoluter Kenner der Materie hervor getan, indem sie Bio-Gemüse mit Gülle in Verbindung brachte und damit den Einbruch das Marktes und damit die tonnenweise Vernichtung von Gemüsen und Salaten europaweit verursachte. Verantwortung dafür, übernimmt wie üblich niemand, denn es ist ja Pflicht, dass die Presse über solche Ereignise berichtet.
Richtig, nur könnte man ja auch mit Sachverstand berichten, nicht mit Sprüchen wie "Killer Gurken", so geschehen in den zahlreichen Blöd-Zeitungen.
Gemüse und Salate werden prinzipell nicht mit Gülle gedüngt, auch nicht Bio-Gemüse, schon gar nicht während der Wachstumsphase.
Wenn mit dem hochwertigen Dünger Gülle gedüngt wird, dann nur vor und nach der Kultur.

Sonntag, 15. Mai 2011

Wir produzieren alle CO²

Jeder Mensch produziert direkt oder indirekt jeden Tag CO² und dies je nach Verhalten mit mehr oder weniger grossem Anteil.
Auch wenn wir uns Mustergültig verhalten würden und es soll ja tatsächlich ein paar davon geben, wird für jeden von uns täglich sehr viel CO² in die Luft geblasen.
  • - Es wird für uns Menschen jeden Tag gebaut, eine Infrastruktur erstellt (Häuser, Wohnungen, Hotels,  Strassen, Freizeitanlagen, Wellness-Oasen, Städte, usw.)
  • - Auch wenn wir selber nicht autofahren, wird für uns gefahren (Busse, Taxis, Post, Bahn, Lieferwagen, Lastwagen, usw.)
  • - Auch wenn wir selber nicht fliegen wird für uns geflogen (Lebensmittel, Ersatzteile, Post, Spielwaren, usw.)
  • - Es werden für uns Waren produziert die wir mehr oder weniger dringend brauchen (Kleider, Möbel, Küchengeräte, Autos, Fahrräder, Unterhaltungs-Elektronik, usw.)
  • - Es werden Nahrungsmittel produziert und in der ganzen Welt herumgeflogen und gefahren, zum grössten Teil unnötigerweise. Aber auch die banalsten Grundnahrungsmittel verursachen CO². Z.B. braucht es zum Herstellen von 1 Kg. Brot gleichviel CO² wie für 7 Km. Autofahren.
Aus all diesen mehr oder weniger schönen Sachen, pickt die Presse täglich das heraus, was gerade mal wieder ins "Feindbild" reinpasst und hackt dann genüsslich tagelang, wochenlang, monatelang darauf herum, bis etwas schlimmeres in der Welt passiert. Dann ist wieder für einen Moment lang Ruhe.
Es gibt dadurch auch Menschen, die keinen Fernseher haben und keine Zeitung lesen, damit sie sich nicht täglich sorgen, ängstigen, aufregen müssen.
Nur, -----  ändert sich dadurch etwas?  Wohl kaum, es entspricht eher dem "Kopf in den Sand" stecken und sich eine gute Welt vormachen, Hauptsache man weiss nichts davon.
Wir können tatsächlich sehr viel zu einer Reduktion des CO² beitragen, durch unser tägliches Verhalten. Es braucht etwas mehr Respekt gegenüber der Natur in der wir leben!
Aber wir können es nicht verhindern, ausser wir beginnen mit dem "Abbau" der Menschheit und das hat ja nicht mal bei den Chinesen mit ihrer 1-Kind-Politik geklappt, wie wir alle wissen.

Sonntag, 1. Mai 2011

Unser täglich Gift

Ein kleiner Auszug aus unserer Homepage über RichtigEssen:
Wo das Gift der konventionellen Landwirtschaft und der Industrie hingeht
Viele Umweltgiftstoffe sind fettlöslich (lipophil), das heißt sie können sehr leicht in die Fetttröpfchen von Pflanzen, wie auch von Menschen eindringen und gehen mit ihnen eine stabile Verbindung ein. Deshalb sind Menschen mit viel Übergewicht, in den meisten Fällen mit einer höheren Menge an Giftstoffen belastet, wie schlanke. Die regelmäßige Reinigung des Organismus ist deshalb lebenswichtig, aber auch nicht unproblematisch.
Besonders bei einer schnellen Gewichtsabnahme, werden durch den Fettabbau zwangsläufig hohen Mengen Giftstoffe freigesetzt, die den Körper erheblich belasten können. Die Selbstvergiftung (Auto-Intoxikation) kann in seltenen Fällen sogar tödlich enden.
Man hat beobachtet, dass z.B. die Zugvögel während des Fluges auf halber Strecke häufig abstürzen und tot am Boden liegen bleiben. Wenn man sie untersucht, dann stellt man fest, dass sie vollständig vergiftet sind. Sie sind voll mit Herbiziden, Fungiziden, Pestiziden und ähnlichen Stoffen aus der Landwirtschaft oder auch mit Schwermetallen. Diese Vögel fliegen mit prallen Fettzellen los. In diesen Fettzellen sind die Gifte gut verdünnt und weggesteckt. Die Vögel können damit umgehen. Aber wenn dann während des Fluges dieses Fett verbraucht wird, dann werden die Gifte frei und schädigen das Nervensystem. Die Vögel stürzen ab. Sie sterben ... So kann es Fettleibigen gehen, wenn sie in Notzeiten unkontrolliert Fasten müssen. Lassen Sie es gar nicht erst dazu kommen! Entgiften Sie systematisch und kontrolliert, bevor es zu spät ist!
Quelle: Dr. Otfried D. Weise, „Die Ursachen von Cellulite und deren Behandlung“, gesundheitstrends.de
Ein Grund mehr, nur noch Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden.

Samstag, 30. April 2011

Tomaten?

Heute nennt sich vieles "Tomate", was der Edelfrucht wirklich keine Ehre macht.
Sie sind heute das ganze Jahr über zu haben und dementsprechend in vielen privaten Küchen und auch in zahlreichen "fantasievollen" Restaurants, immer mindestens als Garnitur vorhanden.

Ich gehöre zu denen, die diese Dekoration sorgfältig an den Tellerrand schieben und dort auch belassen, denn ich liebe Tomaten. Ein Widerspruch? Nein, ganz bestimmt nicht, denn ich liebe echte sonnengereifte Tomaten, aber die sind in Supermärkten und den meisten Restaurants, nicht mal mehr im Sommer zu haben. Leider gilt das sogar für Biotomaten! Auch diese werden zum grössten Teil ganzjährig unter Folientunnels gezogen, da die Bauern angst haben vor Flecken, Ungeziefer und anderen Umwelteinflüssen. Wenn Sie Glück haben, wachsen sie tatsächlich auf echter Erde, aber auch das ist nicht mehr selbstverständlich..
Der verwöhnte Konsument isst keine unschönen Früchte, Gemüse, usw. Leider ist es den meisten egal, ob dabei der Geschmack auf der Strecke bleibt, Hauptsache schön. Diese schön runden "Tomaten" sind wässerig, mehlig, ohne jeden Geschmack, zum Teil auch sehr zäh und hart (damit sie die mechanische Ernte und den Transport besser überstehen).
Wenn Sie die Industrie fragen, ist das weil es der Konsument so will. Will er das?
Hier der sichtbare Unterschied:

Industrietomaten: Die hellen Stellen sind hart.

Freilandtomaten: Weich, saftig, geschmackvoll.

Neue Grüne

Ich bin auch ein "Grüner". Aber ich distanziere mich ganz klar von "Naiv-Grünen".
Etwas mehr Realismus bei den sog. Grünen, könnte der "Sache" sehr viel nützen. Aus diesem Grund, haben sich in der Schweiz jetzt die Grün-Liberalen gefunden und eine Partei gegründet, mit grossem Erfolg.
Es sind z.B. Naivgrüne die glauben alle Menschen seien gut. Das sind sie nicht mal wenn Sie religiös sind, wie man von den Vorkommnissen der letzten Jahre her weiss.
Naivgrüne glauben auch, wenn Bio oder Öko draufsteht ist alles in Ordnung.
Dabei ist Bio aus beheizten Gewächshäusern oder aus Übersee-Produktion vielleicht biologisch produziert, aber ganz bestimmt nicht mehr ökologisch unterm Strich.
Realos wissen, wenn die Wissenschaft im Brustton der Überzeugung verkündet: "Bio ist nicht besser als sog. konventionell hergestelltes", dann stehen in den meisten Fällen, massive finanzielle Interessen dahinter.
Tatsachen ist und das weiss jeder Gärtner, dass eine Karotte frisch aus dem Boden besser schmeckt als aus dem Supermarkt. Wenn die Konsumenten das selber nicht mehr schmecken, liegt es wohl daran, dass der Geschmack von den vielen künstlichen Aromen bereits stark geschädigt ist.
Lassen Sie doch einfach Kaninchen entscheiden! Das geht so: Legen Sie in ein Gehege zwei Bündel Karotten aus. Die einen Bio, die Anderen aus konventionellem Anbau, etwa 1 Meter auseinander. Jetzt lassen Sie die Kaninchenhorde rein stürmen und Sie werden erstaunt feststellen, dass sie nach kurzem riechen, ev. probieren, sich alle bei den Biokarotten niederlassen und zu mampfen beginnen. Noch Fragen, oder ist das Beweis genug?

Verunsicherung der Bio-Konsumenten

Es scheint heutzutage ein Hobby der Journalisten zu sein, die Konsumenten zu verunsichern. Vielleicht ist es ein "Leistungszwang" durch den Vorgesetzten, oder eventuell auch nur "auffallen um jeden Preis"? In jedem Fall steht zuerst eine reisserische Titelzeile, wie in diesem Fall: "Die Bio - Illusion", gefolgt von einem mehr oder weniger intelligenten Untertitel: "Biologisch produzierte Lebensmittel sind gesünder und besser für die Umwelt, glauben die Konsumenten. Leider ist das nur zum Teil wahr."
Ja genau, so ist das Leben! Ich hätte da auch noch einen Vorschlag: "Das überqueren der Strasse auf dem Fussgängerstreifen ist ungefährlich, glauben die Bürger, leider ist das nur zum Teil wahr."
Kommt noch dazu, dass "Der Beobachter" früher mal eine hochgeachtete "Stimme" der Konsumenten war, aber damals war er eben noch unabhängig.
Im weiteren Verlauf des Artikels, werden dann doch noch ein paar Dinge relativiert, aber immer mit der hintergründigen Aussage: "Ätsch, bringt ja gar nichts".
Es wäre vielleicht besser zu sagen wie die Konsumenten es besser machen könnten.
Es muss ja jedem vernünftigen Menschen klar sein, dass man keine Bio-Gurken aus Übersee konsumiert, oder Erdbeeren und Tomaten das ganze Jahr über.
Wenn man sich nicht auskennt mit der Natur, kann man sich ja informieren. Dazu gibt es z. B. Saison-Tabellen, Literatur und Portale wo man sich schlau machen kann. Es war noch nie so einfach wie heute, sich zu informieren und danach zu Handeln.
Ganz sicher ist, dass niemand solch "schlaue" Artikel von Amateuren braucht.

Beobachter Artikel