Was ist Richtig-Essen-Org?

Hier treffen sich Freunde für eine bessere Ernährung, für unsere Gesundheit und für die Umwelt. Sich natürlich ernähren, ohne chemische Zutaten müsste eigentlich logisch sein, ist es aber schon lange nicht mehr. Unsere Lebensmittel sind gespickt mit künstlichen Zutaten zum Profit der Lebensmittelindustrie und belastet mit Giften der sog. konventionellen Landwirtschaft, welche wiederum mit der Agrar-Industrie verbandelt ist und sich keinen Deut um die Gesundheit der Konsumenten kümmert.
Naturbelassene Ernährung heisst im Resultat: Gesund bleiben oder werden, schlank bleiben oder werden. Wir sind keine Extremisten, sondern ernährungsbewusste Geniesser, mit Rücksicht auf die Natur und Umwelt.

Samstag, 30. April 2011

Tomaten?

Heute nennt sich vieles "Tomate", was der Edelfrucht wirklich keine Ehre macht.
Sie sind heute das ganze Jahr über zu haben und dementsprechend in vielen privaten Küchen und auch in zahlreichen "fantasievollen" Restaurants, immer mindestens als Garnitur vorhanden.

Ich gehöre zu denen, die diese Dekoration sorgfältig an den Tellerrand schieben und dort auch belassen, denn ich liebe Tomaten. Ein Widerspruch? Nein, ganz bestimmt nicht, denn ich liebe echte sonnengereifte Tomaten, aber die sind in Supermärkten und den meisten Restaurants, nicht mal mehr im Sommer zu haben. Leider gilt das sogar für Biotomaten! Auch diese werden zum grössten Teil ganzjährig unter Folientunnels gezogen, da die Bauern angst haben vor Flecken, Ungeziefer und anderen Umwelteinflüssen. Wenn Sie Glück haben, wachsen sie tatsächlich auf echter Erde, aber auch das ist nicht mehr selbstverständlich..
Der verwöhnte Konsument isst keine unschönen Früchte, Gemüse, usw. Leider ist es den meisten egal, ob dabei der Geschmack auf der Strecke bleibt, Hauptsache schön. Diese schön runden "Tomaten" sind wässerig, mehlig, ohne jeden Geschmack, zum Teil auch sehr zäh und hart (damit sie die mechanische Ernte und den Transport besser überstehen).
Wenn Sie die Industrie fragen, ist das weil es der Konsument so will. Will er das?
Hier der sichtbare Unterschied:

Industrietomaten: Die hellen Stellen sind hart.

Freilandtomaten: Weich, saftig, geschmackvoll.

Neue Grüne

Ich bin auch ein "Grüner". Aber ich distanziere mich ganz klar von "Naiv-Grünen".
Etwas mehr Realismus bei den sog. Grünen, könnte der "Sache" sehr viel nützen. Aus diesem Grund, haben sich in der Schweiz jetzt die Grün-Liberalen gefunden und eine Partei gegründet, mit grossem Erfolg.
Es sind z.B. Naivgrüne die glauben alle Menschen seien gut. Das sind sie nicht mal wenn Sie religiös sind, wie man von den Vorkommnissen der letzten Jahre her weiss.
Naivgrüne glauben auch, wenn Bio oder Öko draufsteht ist alles in Ordnung.
Dabei ist Bio aus beheizten Gewächshäusern oder aus Übersee-Produktion vielleicht biologisch produziert, aber ganz bestimmt nicht mehr ökologisch unterm Strich.
Realos wissen, wenn die Wissenschaft im Brustton der Überzeugung verkündet: "Bio ist nicht besser als sog. konventionell hergestelltes", dann stehen in den meisten Fällen, massive finanzielle Interessen dahinter.
Tatsachen ist und das weiss jeder Gärtner, dass eine Karotte frisch aus dem Boden besser schmeckt als aus dem Supermarkt. Wenn die Konsumenten das selber nicht mehr schmecken, liegt es wohl daran, dass der Geschmack von den vielen künstlichen Aromen bereits stark geschädigt ist.
Lassen Sie doch einfach Kaninchen entscheiden! Das geht so: Legen Sie in ein Gehege zwei Bündel Karotten aus. Die einen Bio, die Anderen aus konventionellem Anbau, etwa 1 Meter auseinander. Jetzt lassen Sie die Kaninchenhorde rein stürmen und Sie werden erstaunt feststellen, dass sie nach kurzem riechen, ev. probieren, sich alle bei den Biokarotten niederlassen und zu mampfen beginnen. Noch Fragen, oder ist das Beweis genug?

Verunsicherung der Bio-Konsumenten

Es scheint heutzutage ein Hobby der Journalisten zu sein, die Konsumenten zu verunsichern. Vielleicht ist es ein "Leistungszwang" durch den Vorgesetzten, oder eventuell auch nur "auffallen um jeden Preis"? In jedem Fall steht zuerst eine reisserische Titelzeile, wie in diesem Fall: "Die Bio - Illusion", gefolgt von einem mehr oder weniger intelligenten Untertitel: "Biologisch produzierte Lebensmittel sind gesünder und besser für die Umwelt, glauben die Konsumenten. Leider ist das nur zum Teil wahr."
Ja genau, so ist das Leben! Ich hätte da auch noch einen Vorschlag: "Das überqueren der Strasse auf dem Fussgängerstreifen ist ungefährlich, glauben die Bürger, leider ist das nur zum Teil wahr."
Kommt noch dazu, dass "Der Beobachter" früher mal eine hochgeachtete "Stimme" der Konsumenten war, aber damals war er eben noch unabhängig.
Im weiteren Verlauf des Artikels, werden dann doch noch ein paar Dinge relativiert, aber immer mit der hintergründigen Aussage: "Ätsch, bringt ja gar nichts".
Es wäre vielleicht besser zu sagen wie die Konsumenten es besser machen könnten.
Es muss ja jedem vernünftigen Menschen klar sein, dass man keine Bio-Gurken aus Übersee konsumiert, oder Erdbeeren und Tomaten das ganze Jahr über.
Wenn man sich nicht auskennt mit der Natur, kann man sich ja informieren. Dazu gibt es z. B. Saison-Tabellen, Literatur und Portale wo man sich schlau machen kann. Es war noch nie so einfach wie heute, sich zu informieren und danach zu Handeln.
Ganz sicher ist, dass niemand solch "schlaue" Artikel von Amateuren braucht.

Beobachter Artikel